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Bücher - SHS - Sven Hildebrandt schreibt...

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Titelübersicht:
  • Rückwärts zu den Sternen - Eine Geschichte vom Loslassen, Suchen und endlich Finden
  • Devotion - Ein Haus aus Glas und Schweigen
  • Die Legende vom BIG HAKEN - Eine wahre Geschichte über Angeln, Abschied und Familie
  • LEON Der Karpaten-Wirbelwind - Aus dem Leben eines (fast) perfekten Familienhundes
  • Klassentreffen - Die Tafel des Vergessens

Zukunftsmusik (Buchstaben):
  • Biografische Weichen - Band 1 - Von der Not zur Tugend
  • Leichenschmaus - Humor zwischen Tragik und Taschentuch
  • Leise Wege ins Glück - Die Heimat im L(i)eben finden
  • Ein Fall für Behrend & Seidel - Krimiserie
Rückwärts zu den Sternen - Eine Geschichte vom Loslassen, Suchen und endlich Finden

Worum geht es?
Manchmal führt das Leben uns nicht nach vorn. Sondern zurück zu den Dingen, die wir längst verloren glaubten.
Roswitha ist Mitte sechzig und überzeugt, dass ihre wichtigsten Kapitel bereits geschrieben sind. Nach dem Tod ihres Mannes Ingo bleibt ihr ein Haus voller Erinnerungen, ein blinkender Backofen und eine digitale Welt, mit der sie eigentlich nichts zu tun haben möchte.
Doch ein Smartphone, ein Laptop und ein paar hartnäckige Menschen lassen ihr keine Wahl.
Was als vorsichtiger Versuch beginnt, mit Technik zurechtzukommen, entwickelt sich zu einer Reise, die weit über Bildschirme und Passwörter hinausführt. Roswitha begegnet Menschen aus aller Welt, entdeckt neue Freundschaften und stößt auf ein Geheimnis aus ihrer eigenen Vergangenheit, das sie jahrzehntelang begleitet hat.
Gemeinsam mit Viktor, einem Mann, der seine eigenen Narben mit sich trägt, begibt sie sich auf die Suche nach Antworten. Dabei lernt sie, dass manche Wege nicht gerade verlaufen – und dass man manchmal zurückblicken muss, um wieder nach vorn gehen zu können.
Ein warmherziger Roman über Familie, zweite Chancen, späte Liebe und den Mut, dem Leben noch einmal zu vertrauen.

Wie „Rückwärts zu den Sternen“ entstand
Wie viel von mir selbst eigentlich in der Geschichte steckt? Nanja... Bei „Rückwärts zu den Sternen“ lautet die Antwort:
Mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde.
Die Geschichte selbst ist frei erfunden. Roswitha, Viktor und ihre Reise existieren nur zwischen den Buchdeckeln. Doch viele ihrer Gedanken, Sorgen und Herausforderungen haben ihren Ursprung im wirklichen Leben. In den vergangenen Jahren habe ich erlebt, wie Menschen in meinem Umfeld nach schweren Schicksalsschlägen ihren Alltag neu ordnen mussten. Oft waren es dabei nicht die großen Ereignisse, die die größten Hürden darstellten, sondern die kleinen Dinge.
Ein blinkender Backofen.
Ein neues Smartphone.
Ein Passwort, das plötzlich niemand mehr kennt.
Oder eine Reise, die niemals stattfinden konnte.
Mich faszinierte die Frage, wie Menschen mit solchen Veränderungen umgehen. Was bleibt von einem gemeinsamen Leben? Was trägt man weiter? Und wie findet man den Mut, sich auf Neues einzulassen, wenn man eigentlich glaubte, dafür längst zu alt geworden zu sein?
Aus diesen Gedanken entstand schließlich Roswithas Geschichte.

Von ernsten Themen und leichten Momenten
Obwohl „Rückwärts zu den Sternen“ von Verlust, Erinnerungen und Familiengeheimnissen erzählt, war mir von Anfang an wichtig, keine schwere Geschichte zu schreiben.
Das Leben besteht selten nur aus Trauer oder nur aus Glück. Es besteht aus beidem.
Neben den emotionalen Momenten finden sich deshalb viele humorvolle Szenen im Roman: technische Missverständnisse, skurrile Begegnungen, digitale Abenteuer und Menschen, die sich gegenseitig helfen, obwohl sie sich tausende Kilometer voneinander entfernt befinden.
Wie auch bei meiner humorvollen Tiergeschichte „Leon – Der Karpatenwirbelwind“ stehen letztlich die Menschen im Mittelpunkt. Die Fragen, die uns bewegen. Die Erinnerungen, die bleiben. Und die Erkenntnis, dass jeder Lebensabschnitt noch Überraschungen bereithalten kann.
Denn manchmal beginnt das größte Abenteuer genau dort, wo man glaubte, angekommen zu sein.

Ich wünsche dir eine berührende, hoffnungsvolle und vielleicht auch schmunzelnde Zeit mit Roswitha und Viktor.
Und vielleicht erinnerst du dich beim Lesen an etwas, das du selbst schon verloren glaubtest und eines Tages wiedergefunden hast...
DEVOTION – Ein Haus aus Glas und Schweigen

Worum geht es?
Als der Privatdetektiv Noah Kummer den Auftrag erhält, den verschwundenen Adrian Falk zu finden, führt ihn die Spur zu einem abgelegenen Anwesen tief in den Alpen. Dort lebt die Künstlerin Helena Voss – umgeben von Stille, Kontrolle und Werken, die beinahe lebendig wirken.
Was als Vermisstenfall beginnt, entwickelt sich zu einer Geschichte über Hingabe, Identität und die Frage, ob jeder Mensch überhaupt gerettet werden möchte.

Wie entstand die Geschichte?
Die Entstehung von Devotion verlief anders als ursprünglich geplant.
Nach "Leon - Der Karpatenwirbelwind", einer humorvollen Familiengeschichte aus Sicht eines Hundes, und "Die Legende vom BIG HAKEN", einem sehr persönlichen, autobiografischem Buch über Erinnerungen, Vermächtnisse und meinen Vater, wollte ich mich bewusst auf neues Terrain wagen.
Der Auslöser war dabei überraschend einfach: Ich wollte versuchen, einen Roman in einem Genre zu schreiben, das meine Tochter besonders gerne liest. Die ersten Ideen bewegten sich deshalb deutlich stärker in Richtung Dark Romance.
Während des Schreibens stellte ich jedoch fest, dass diese Stilrichtung nicht wirklich meiner eigenen Art zu erzählen entspricht. Die Grundidee blieb bestehen, doch die Geschichte entwickelte sich in eine andere Richtung.
Aus einer romantisch geprägten Ausgangsidee entstand nach und nach ein psychologischer Spannungsroman über Kontrolle, Vereinnahmung, Kunst und freiwillige Hingabe.

Vom Arbeitstitel zum fertigen Buch
Lange bevor der Titel Devotion entstand, trug das Projekt den Arbeitstitel: „Meißel auf der Seele“
Dieser Arbeitstitel begleitete das Manuskript über einen großen Teil seiner Entstehung und beschreibt rückblickend immer noch sehr gut das zentrale Thema der Geschichte: die Frage, wie Menschen von anderen geformt werden – freiwillig oder unfreiwillig.
Obwohl sich der endgültige Titel geändert hat, ist „Meißel auf der Seele“ für mich bis heute eng mit diesem Roman verbunden.

Warum gibt es eine erweiterte Fassung?
Nachdem das Buch zunächst fertiggestellt war, hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte zwar funktionierte, aber noch nicht ihre volle Tiefe erreicht hatte.
Deshalb entstand eine umfangreiche Überarbeitung.
Neue Kapitel kamen hinzu, Figuren erhielten mehr Raum und insbesondere das letzte Drittel des Romans wurde grundlegend erweitert. Die Geschichte wurde dadurch atmosphärischer, ruhiger und psychologisch deutlich dichter.
Man könnte sagen: Erst diese Überarbeitung machte aus dem ursprünglichen Entwurf das Buch, das ich eigentlich schreiben wollte.

Der kleine Druckfehler, der geblieben ist
Zur Wahrheit gehört auch: Bei den ersten gedruckten Exemplaren ist mir ein klassischer Autorenfehler passiert.
Durch eine Umstrukturierung der Kapitel wurde das Kapitel „Der blinde Fleck“ versehentlich doppelt in die Druckdatei übernommen. Der Fehler fiel leider erst auf, nachdem die ersten Exemplare bereits produziert waren.
Wer eines dieser frühen Bücher besitzt, hält damit also eine kleine Kuriosität der Entstehungsgeschichte in den Händen.
In der aktuellen Fassung begegnet euch „Der blinde Fleck“ selbstverständlich nur noch ein einziges Mal. 😉

Die Legende vom BIG HAKEN
Eine wahre Geschichte über das Angeln, das Leben und ein Vermächtnis, das bleibt.

Ursprünglich sollte dieses Buch ein persönliches Erinnerungsbuch für meine Mutter werden. Eine Sammlung von Geschichten über meinen Vater, gemeinsame Angelreisen und die vielen kleinen Erlebnisse, die eine Familie prägen.
Doch schon nach den ersten Seiten wurde mir klar, dass sich diese Erinnerungen nicht „mal eben“ aufschreiben lassen. Zu viel war passiert. Zu viele Geschichten warteten darauf, erzählt zu werden. Zu viele Momente hatten sich über Jahrzehnte angesammelt – am Wasser, auf See, in Norwegen, Dänemark und an den heimischen Gewässern Norddeutschlands.
Deshalb ließ ich mir bewusst Zeit. Ich wollte keine Chronik schreiben und auch keine Heldengeschichte. Mir ging es um etwas anderes: um Dankbarkeit. Um die Frage, was von einem Menschen bleibt, wenn er nicht mehr da ist. Und um die Erkenntnis, dass vieles von dem, was mein Vater mir mitgegeben hat, heute längst in der nächsten Generation weiterlebt – in meinen eigenen Kindern.
Während einer längeren Schreibpause entstand als bewusstes Kontrastprogramm das humorvolle Tierbuch „LEON – Der Karpaten-Wirbelwind“. Erst danach fand ich zurück zu diesem sehr persönlichen Projekt und konnte die Geschichte so zu Ende erzählen, wie ich sie mir ursprünglich vorgestellt hatte.

„Die Legende vom BIG HAKEN“ ist mein erstes autobiografisches Werk. Es verbindet Erinnerungen, Familiengeschichte, norddeutschen Humor, Verlust und Lebensfreude zu einer Erzählung, die weit mehr ist als ein Buch über das Angeln.
Ergänzt durch zahlreiche historische Fotografien aus mehreren Jahrzehnten ist daraus zugleich ein Stück Familienchronik geworden – und eine Hommage an einen Vater, dessen Vermächtnis bis heute weiterwirkt.
LEON Der Karpaten-Wirbelwind: Aus dem Leben eines (fast) perfekten Familienhundes

Worum geht es?
Ein kleiner Hund aus dem rumänischen Tierschutz tritt eine ungewisse Reise an. Sein Ziel: Deutschland. Genau hier, bei der Familie Köhler, wartet sein neues Zuhause.
Doch das Ankommen ist für alle Beteiligten ein Abenteuer. Mensch und Hund müssen sich erst kennenlernen, Vertrauen aufbauen und ihren gemeinsamen Alltag finden. Die Geschichte wird dabei vollständig aus Leons Sicht erzählt. Mit viel Humor berichtet er von den Herausforderungen seines neuen Lebens: von der gefürchteten „Höllenmaschine“ namens Staubsauger, seiner großen Romanze mit der Nachbarshündin Java und den vielen kleinen und großen Missverständnissen zwischen Zwei- und Vierbeinern.
Leon – Der Karpaten-Wirbelwind ist eine warmherzige Mischung aus Familiengeschichte, humorvollem Hundealltag und autobiographisch inspiriertem Erfahrungsbericht. Das Buch richtet sich an die ganze Familie, an Hundebesitzer und an alle Menschen, die darüber nachdenken, einem Tierschutzhund ein neues Zuhause zu schenken.

Wie kam es zu dieser Geschichte?
Die Idee zu Leon – Der Karpaten-Wirbelwind entstand während einer Schreibblockade bei der Arbeit an dem biographischen Projekt Die Legende vom BIG HAKEN. Aus einer kleinen Nebenidee entwickelte sich nach und nach eine eigenständige Geschichte, die schnell ein Eigenleben annahm.
Obwohl die Handlung rund um die fiktive Familie Köhler erzählt wird, beruhen viele Ereignisse auf tatsächlichen Erlebnissen. Der echte tierische Hauptdarsteller heißt Zalik (gesprochen: Salik) und stammt wie sein literarisches Alter Ego aus dem rumänischen Tierschutz. Viele der beschriebenen Situationen wurden von ihm inspiriert. Auch die Illustrationen im Buch basieren größtenteils auf eigenen Fotografien und verleihen der Geschichte einen besonders persönlichen Charakter.
Kein Ratgeber – sondern echtes Leben
Dieses Buch wollte nie ein „So-musst-du-es-machen“-Ratgeber sein. Stattdessen erzählt es von Erfahrungen, Beobachtungen und den kleinen Herausforderungen, die das Zusammenleben mit einem Hund mit sich bringt.
Die Rückmeldungen vieler Leser zeigen, dass genau darin die Stärke der Geschichte liegt: Fast jeder, der schon einmal einen Hund an seiner Seite hatte, erkennt sich in der einen oder anderen Situation wieder. Mal wird geschmunzelt, mal mitgefühlt – und manchmal entdeckt man dabei sogar ein Stück der eigenen Geschichte.
Klassentreffen – Die Tafel des Vergessens

Worum geht es?
Manche Orte verlieren ihre Erinnerungen nie. Sie verrotten nicht. Sie warten nur.
Dreißig Jahre sind vergangen, seit die Klasse 10e die Schule verlassen hat. Dreißig Jahre, in denen das Schweigen wie eine schwere Decke über den Ereignissen von damals lag. Als Jan-Hendrik zu einem exklusiven Klassentreffen in die abgelegene Gaststätte „Alte Schleuse“ einlädt, folgen sie alle seinem Ruf. Aus Pflichtgefühl. Aus Neugier. Oder aus Angst. Sie haben Karrieren gemacht, Familien gegründet und die Vergangenheit tief vergraben. Glauben sie zumindest.
Doch schon beim ersten Gang beginnt die sorgfältig aufgebaute Fassade zu bröckeln. Alte Machtverhältnisse kehren zurück. Verdrängte Erinnerungen drängen an die Oberfläche. Und immer wieder fällt derselbe Name: Florian Meyer.
Damals, im Herbst 1994, gab es einen Projekttag im Hochmoor. Einen schmalen Bohlenweg. Einen Lehrer, der Gemeinschaft mit Härte verwechselte. Und eine Klasse, die lernte, wie leicht man einen Menschen zurücklassen kann.
Mit jeder Stunde wird deutlicher, dass dieses Treffen keinem Zufall folgt. Jemand will, dass sie sich erinnern.
Ein atmosphärisch dichter psychologischer Thriller über Schuld, Gruppendynamik und die Gewalt des Wegsehens - Denn das Moor vergisst nichts.

Wie „Klassentreffen“ entstand
Wenn ein neues Buch das Licht der Welt erblickt, werde ich oft gefragt:
„Sven, wie viel von dir selbst steckt eigentlich in dieser Geschichte?“

Bei meinem psychologischen Thriller „Klassentreffen – Die Tafel des Vergessens“ ist die Antwort darauf besonders spannend. Denn obwohl die Geschichte düster, beklemmend und voller Abgründe ist, nahm sie ihren Anfang in Erinnerungen, die eigentlich durchweg positiv sind.

Ein Foto, ein Poesiealbum und eine Trauerfeier
Die Idee zu diesem Buch kam nicht über Nacht. Sie schlummerte in Kisten und alten Erinnerungsstücken, die mir in den letzten Jahren immer wieder in die Hände gefallen sind. Da war zum Beispiel ein Foto von unserem letzten Schultag. Wir hatten damals auf einer großen Sperrholzplatte unterschrieben – ein Erinnerungsstück, das Jahrzehnte später plötzlich wieder vor mir lag.
Da waren die alten Poesiealben von Schulfreunden, die über all die Jahre mitgezogen sind, ohne jemals einen festen Platz im Regal zu finden.
Und natürlich gab es über die Jahrzehnte hinweg mehrere echte Klassentreffen.
Der eigentliche Funke für das Buch sprang jedoch bei unserem letzten Treffen über. Geplant war ein gemeinsamer Rundgang durch unser damaliges Schulzentrum. Doch ausgerechnet an diesem Tag fand dort die Trauerfeier eines ehemaligen Lehrers statt. Der Besuch war deshalb nicht möglich.
Später saßen wir dennoch in kleiner Runde zusammen, haben gut gegessen, gelacht und über alte Zeiten gesprochen.
Genau dieser Kontrast ließ mich nicht mehr los.
Auf der einen Seite die Erinnerung an eine harmonische Klassengemeinschaft.
Auf der anderen Seite die Frage:
Was wäre, wenn hinter genau denselben Erinnerungen plötzlich etwas Dunkles verborgen läge?
Was würde passieren, wenn eine scheinbar normale Schulzeit von einem Ereignis überschattet würde, über das jahrzehntelang niemand gesprochen hat?
Aus dieser Frage entstand schließlich die Geschichte von „Klassentreffen“.

Realität und Fiktion
Das Buch zeigt ganz bewusst das Gegenteil meiner eigenen Erfahrungen.
Die Figuren, Namen und Ereignisse sind vollständig frei erfunden. Auch wenn viele Namen typisch für die damalige Zeit klingen, gibt es ausdrücklich keine Parallelen zu meinen ehemaligen Mitschülerinnen und Mitschülern, zu denen ich teilweise bis heute ein sehr gutes Verhältnis pflege.
Dennoch sind natürlich Eindrücke und Stimmungen aus jener Zeit in die Geschichte eingeflossen:
Die Autorität vieler Lehrer. Die Dynamik innerhalb einer Klasse. Das Gefühl des Erwachsenwerdens. Die Unsicherheiten, Freundschaften und kleinen Konflikte, die fast jede Schulzeit begleiten. Nicht einzelne Menschen wurden zum Vorbild für die Figuren. Es waren vielmehr Erinnerungen, Atmosphären und Fragen.

Von der „Tafel der Schande“ zur „Tafel des Vergessens“
Interessanterweise stand der Titel „Klassentreffen“ bereits fest, bevor ich das erste Wort geschrieben hatte.
Der ursprüngliche Arbeitstitel lautete allerdings: „Die Tafel der Schande“
Erst während der Arbeit am Roman entwickelte sich daraus „Die Tafel des Vergessens“.
Denn letztlich geht es in dieser Geschichte nicht um Bestrafung. Es geht um Erinnerung. Um Verdrängung.
Und um die Frage, was mit Dingen geschieht, die nie wirklich aufgearbeitet wurden.
So entstehen viele meiner Geschichten. Nicht aus einzelnen Personen.Sondern aus Erinnerungen, Stimmungen und Fragen, die irgendwann beginnen, ihre eigene Geschichte zu erzählen.

Ich wünsche dir spannende Stunden in der „Alten Schleuse“.
Und vielleicht fragst du dich danach selbst, welche Erinnerungen wirklich vergangen sind – und welche nur darauf warten, wiedergefunden zu werden...
Diese Projekte befinden sich in Arbeit, in Planung oder noch als ganz sanfte Knospe als Gedankenspiel:
Biografische Weichen – Von der Not zur Tugend
Band 1

Erscheint im Sommer 2026

🌿 Biografische Weichen – Trilogie

Eine Trilogie über das, was wir erben
„Biografische Weichen“ ist eine literarische Trilogie über deutsche Lebensrealitäten zwischen Nachkriegszeit, gesellschaftlichem Wandel und unserer Gegenwart.
Im Mittelpunkt stehen keine klassischen Biografien im dokumentarischen Sinn, sondern verdichtete Lebenswege. Figuren und Geschichten, die stellvertretend stehen – für Erfahrungen, Haltungen und Prägungen, die sich durch Generationen ziehen und bis heute in unseren Alltag hineinwirken.
Es geht nicht nur darum, was früher war. Sondern darum, was davon geblieben ist – oft leise, oft unbemerkt, aber erstaunlich beständig.

Wie aus dem „frischen Schlüpfer“ ein Buch wurde
Ursprünglich war dieses Projekt etwas ganz anderes.
Ich wollte ein kleines, humorvolles „Lexikon der Unverständlichkeiten“ schreiben. Ein Buch über all die Eigenheiten, Marotten und scheinbar seltsamen Gewohnheiten, die man von der älteren Generation kennt und über die man im Alltag manchmal schmunzelt.
Doch je tiefer ich in diese kleinen Beobachtungen eingetaucht bin, desto mehr hat sich der Blick verändert.
Da war zum Beispiel die Erinnerung an Oma´s „frischen Schlüpfer“, der abends angezogen wurde- für den Fall, dass man nachts plötzlich das Haus verlassen oder ins Krankenhaus gemusst hätte. Und immer schwang dabei auch dieser unausgesprochene Gedanke mit: Was sollen denn sonst die Leute denken?
Aus solchen scheinbar kleinen Momenten wurde mir immer klarer: Das sind keine Unverständlichkeiten. Das sind Prägungen.

Von der Marotte zur Geschichte
Aus dem geplanten Lexikon wurde Schritt für Schritt eine erzählerische Annäherung an etwas Größeres: an die Frage, wie unsere Werte, Gewohnheiten und Alltagsroutinen über Jahrzehnte hinweg entstanden sind.
Warum wird ein Knopf im Glas aufgehoben?
Warum fühlt sich ein voller Vorratsschrank sicher an?
Und warum fällt es manchen Menschen bis heute schwer, Brot wegzuwerfen?
In diesen Fragen steckt keine Nostalgie, sondern Geschichte.

Dinge, die verschwinden und in anderer Form wiederkehren
Beim Schreiben wurde mir auch bewusst, wie sehr sich unser Alltag verändert hat.
Der Nachttopf unter dem Bett ist aus unserem Leben verschwunden. Andere Dinge hingegen kehren in neuer Sprache zurück: Reparieren heißt heute oft „Upcycling“, Einmachen wird zu „Fermentieren“, und aus Sparsamkeit wird plötzlich „Nachhaltigkeit“.
Doch die Handgriffe selbst sind oft dieselben geblieben.

Eine Trilogie über Generationen und Gegenwart
Schnell wurde klar, dass dieses Thema zu groß für ein einzelnes Buch ist.
So entstand die Idee einer Trilogie:
Band 1: Von der Not zur Tugend (Erscheint im Sommer 2026)
Hier geht es um die Generation, die aus Mangel gelernt hat und aus Notwendigkeit Haltungen entwickelt hat, die bis heute nachwirken.
Band 2: Geerbte Wege (In Vorbereitung)
Dieses Buch widmet sich der unsichtbaren Weitergabe: Wie Erfahrungen, Regeln und Ängste weiterleben, oft ohne je ausgesprochen worden zu sein.
Band 3: Das flüchtige Jetzt (In Planung)
Der Blick richtet sich hier auf unsere Gegenwart: Auf Beschleunigung, digitale Selbstverständlichkeiten und die Frage, was von geerbten Werten bleibt, wenn sich alles verändert.

Eine persönliche Spurensuche
Für mich ist dieses Projekt auch eine Reise zu den eigenen Wurzeln geworden, gespeist aus Gesprächen, Erinnerungen und Erzählungen aus der Familie und dem Umfeld, besonders aus der älteren Generation. Und vielleicht ist es zugleich eine Einladung:
Genauer hinzusehen.
Auf das, was wir für selbstverständlich halten.
Auf das, was wir übernommen haben.
Und auf das, was in unseren Küchen, Kellern und Köpfen weiterlebt, ohne dass wir es immer bemerken.
.
„Auf dem Trauerschmaus nach den Beerdigungen werden die schmutzigsten Witze erzählt.“

Diesen Satz pflegte mein Vater einmal zu sagen. Und wer schon einmal nach einer Beerdigung an einer Kaffeetafel saß, weiß, wie viel Wahrheit darin steckt. Wenn der erste Druck nachlässt, brechen sich oft Erinnerungen, Anekdoten und ein Humor Bahn, der zunächst pietätlos wirkt, bei näherem Hinsehen aber ein zutiefst menschliches Schutzschild ist. In Leichenschmaus – Humor zwischen Tragik und Taschentuch begleitet der Trauerredner Jürgen Bischoff Menschen auf ihrem letzten Weg – und entdeckt erst bei den Gesprächen danach, wer die Verstorbenen wirklich waren. Zwischen würdevollen Trauerreden, schwarzem Humor und überraschender Ehrlichkeit entsteht ein vielschichtiges Bild von Erinnerung, Verlust und den Geschichten, die wir über die Toten erzählen. Denn manchmal zeigt sich die Wahrheit eines Lebens nicht am Grab, sondern erst beim Kaffee danach.
Leise Wege ins Glück – Die Heimat im L(i)eben finden

Zwei Leben, perfekt eingerichtet. Und die leise Frage, ob das schon alles war.
Julia und Martin haben gelernt, allein zu funktionieren. Als erfolgreiche Führungskräfte bei Focus Living gestalten sie Tag für Tag das Zuhause anderer Menschen – mit Gespür, Stil und Erfolg. Doch während sie Wohnwelten für ihre Kunden schaffen, ist ihr eigenes Leben zu einer gut organisierten Komfortzone geworden. Sicher. Verlässlich. Und oft überraschend einsam.
Sie hat ihre Energie ganz in die Karriere investiert. Er ist nach schmerzhaften Enttäuschungen vorsichtig geworden, sein Herz noch einmal zu öffnen.
Als sich ihre Wege in der Hektik des Konzernalltags kreuzen, beginnt keine große, stürmische Liebesgeschichte. Es ist etwas Leiseres. Etwas, das sich langsam entwickelt und gerade deshalb alles verändert.
Doch die eigentliche Herausforderung beginnt erst nach dem Verlieben. Wie finden zwei Menschen mit gewachsenen Leben, festen Gewohnheiten und hunderten Kilometern zwischen sich den Mut für einen gemeinsamen Neuanfang? Sind sie bereit, vertraute Sicherheiten hinter sich zu lassen, dem Gegenwind ihres Umfelds zu trotzen und am Fuße des Deisters einen Ort zu schaffen, der vielleicht nicht perfekt ist – aber endlich ihnen gehört?
Ein warmer, lebensnaher Roman über zweite Chancen, die Geduld der Liebe und den Mut, das eigene Leben mit den wirklich wichtigen Details zu gestalten.
Noch in der Polizeischule: Eine neue norddeutsche Krimireihe zwischen Heide und Metropole.

Ein Fall für Behrendt und Seidel ist als neue Krimireihe aus Niedersachsen konzipiert.
Im Zentrum stehen komplexe Todesfälle, die hinter scheinbar geordneten Lebenswelten verborgen liegen – zwischen Verwaltung, Pflege, Industrie und moderner Technologie.
Die Fälle spielen im Dreieck der Metropolregionen Hamburg, Hannover und Magdeburg und werden zusätzlich von Einflüssen aus Berlin geprägt, die sich über Wirtschaft, Politik und digitale Strukturen bemerkbar machen.
Im Mittelpunkt stehen dabei nicht spektakuläre Verbrechen, sondern menschliche Brüche hinter funktionierenden Fassaden.

Thomas Behrendt ist ironisch, tief in der Region verwurzelt und schwer aus der Fassung zu bringen. Er kennt die Pappenheimer und glaubt nicht an glatte Geschichten. Mira Seidel ist modern, empathisch und hat ein untrügliches Gespür für psychologische Muster und digitale Spuren.
Gemeinsam sind sie die Mordkommission Celle. Ihr Revier erstreckt sich von den abgelegenen Höfen der Heide bis in die hochtechnologisierten Industriegebiete der Metropolregion.
„Ein Fall für Behrendt und Seidel“ verbindet ruhige, präzise Ermittlungsarbeit mit trockenem Humor und regionaler Atmosphäre.

Vieles in Arbeit...
...und noch mehr in Kopf!
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